Puppenspiele – Marina Heib

Ich mag diese Reihe um den eher eigenwilligen Christian Beyer sehr und bin da damals nur eher zufällig drauf gestoßen.
Die Bücher sind immer relativ dünn und lassen sich also einfach mal eben so zwischendurch weglesen, praktisch.
Meinem Saarländerherz gefällt natürlich auch, dass die Autorin Saarländerin ist ;).
Klappentext:

Eine rote Narbe über dem Herzen und ein Spiegel in der Hand. Welche Botschaft steckt hinter der Inszenierung, die der Serienkiller mit seinen jungen Opfern veranstaltet? Christian Beyer und sein Team decken bei ihren Ermittlungen ein skrupelloses Spiel um Geld, Macht und Fortschritt auf, das jetzt seinen tödlichen Tribut fordert.

Ohne zu viel verraten zu wollen fand ich es auch interessant, dass die Autoin das Thema Genmanipulation aufgreift und man aber keinen Medizinthriller liest.
Die Schreibweise ist wie immer gewohnt flüssig wie man es schon von den restlichen 3 Bänden der Reihe gewohnt ist.
Schade fand ich, dass das Team dieses Mal nicht komplett ermittelt. Die Handlungen von Beyer im Bezug auf sein Privatleben empfand ich als nicht wirklich nachvollziehbar aber darum geht es dabei ja auch nicht hauptsächlich. Die Einbeziehung der Opfermutter fand ich in enem solchen Maße auch zu groß und ist wohl ziemlich realtitätsfern.
Der Schluss gefiel mir ganz gut, auch wenn ich kurz fürchtete man würde mir damit vielleicht das Buch versauen, dem war dann aber zum Glück doch nicht so.

Das Buch war jetzt kein Thriller der mich schlaflos zurückließ, dennoch war er spannend und unterhielt mich. Für den nächsten Band erhoffe ich mir wieder das komplette Team und auch das Anna und ihre Arbeit wieder etwas mehr in den Vordergrund rückt.

Ein kurzer Nachtrag weil es mir gerade einfiel: Ich glaube ich weiß jetzt warum mir die Reihe so gefällt, sie erinnert mich an die Fernsehserie „Die Cleveren“ die mal auf Sat1 lief bei der ein Psychologe und eine Polizistin zusammenarbeiteten und Fälle in ganz Deutschland bearbeiteten. Bei der Serie wurde allerdings mehr Wert auf das psychologische gelegt finde ich, es fühlte sich informativer an irgendwie.

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