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Anfrage zur Barrierefreiheit bei S21 III

Tja, nachdem der Beitrag moderiert werden musste erhielt ich eben die Mail das mein Beitrag nicht online gestellt wird weil die Fragen bereits beantwortet würden in 2 Beiträgen – zu finden hier und hier.

Naja, vielleicht bin ich einfach zu überzeugt das meine Anfrage anders ist, schon weil sie zB viel detaillierter ist – nun denn offenbar ist sie es nicht.
Schade, prinzipiell fand ich diese DirektZu Idee gut, so macht sie aber keinen Sinn irgendwie.

Nun denn, weiß jemand EMail-Adressen der Verantwortlichen? Dann frag ich eben so an… denn Antworten auf meine Fragen erwarte ich mir von den genannten Beiträgen nicht.

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Mindestumsteigezeiten für Rollstuhlfahrer

Der Mobilitätsservice der Bahn hat tatsächlich schon geantwortet auf meine Frage nach den Mindestumsteigezeiten.
Mainz ist ja lt. H. Leuschel fast gleichartig vom Aufbau wie S21 daher habe ich mal nach der Umsteigezeit dort gefragt und als Vergleich die beiden Kopfbahnhöfe Stuttgart und Frankfurt/Main.

Sehr geehrte Frau Theobald,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Folgende Mindestumstiegszeiten bestehen für Rollstuhlfahrer:

Frankfurt(Main)Hbf: bahnsteiggleich 6 Minuten / mit bahnsteigwechsel 15
Minuten
Mainz Hbf: bahnsteiggleich 6 Minuten / mit bahnsteigwechsel 20 Minuten
Stuttgart Hbf: bahnsteiggleich 7 Minuten / bahnsteigwechsel 15 Minuten /
vom Hbf tief zum Bahnsteig 25 Minuten

Dies bahnsteiggleichen Wechselzeiten werden mir immer ein echtes Rätsel bleiben, mir ist nie klar womit sich solch lange Umsteigezeiten rechtfertigen. (ich brauch ne halbe Minute um 1mal über den Bahnsteig zu fahren, warum die Bahn dann 5,5 plant um mich einzuladen verstehen wohl nur sie)

Aus einer früheren Anfrage hier noch die Zeiten für Saarbrücken, Heidelberg, Mannheim, Darmstadt:

Die Umstiegszeiten auf den Bahnhöfen sind wie folgt:

Darmstadt Hbf:
bahnsteiggleich für Rollstuhlfahrer 5 Minuten
bahnsteigwechsel für Rollstuhlfahrer 20 Minuten

Heidelberg Hbf:
keine geforderten Mindestumstiegszeiten

Mannheim Hbf:
bahnsteiggleich für Rollstuhlfahrer 4 Minuten
bahnsteigwechsel für Rollstuhlfahrer 10 Minuten

Saarbrücken Hbf:
bahnsteiggleich für Rollstuhlfahrer 6 Minuten
bahnsteigwechsel für Rollstuhlfahrer 10 Minuten

Kaiserslautern Hbf:
bahnsteiggleich für Rollstuhlfahrer 6 Minuten
bahnsteigwechsel für Rollstuhlfahrer 10 Minuten

Auffallend ist das die Bahnhöfe mit den ÜBERführungen (Mainz & Darmstadt) deutlich längere Umsteigezeiten haben.

Diese Umsteigezeiten (die ja Minimum sind) bedeuten für Rollstuhlfahrer dass sie sich nur Verbindungen suchen dürfen die diese Zeiten auch gewährleisten, sonst sagt die Bahn man könne den Rollstuhl dort nicht umsteigen lassen und die Sache ist für die Bahn erledigt.

Wenn die Bahn nun also für Fußgänger von einer Mindestumsteigezeit von nur 8(!) Minuten plant weil das so festgelegt wurde von irgendwem und für Rollstuhlfahrer werden 20(!) verlangt kann der Rollstuhlfahrer wohl froh sein wenn er überhaupt den übernächsten Zug erwischen kann. Somit ist die Wischiwaschi-antwort auf die konkrete Frage von H. Geißler dass es geht weil ja der Mobilitätsservice hilft schlicht falsch!!

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Liebe Bahn,

… als interessierter Bürger verfolge ich die Schlichtungsgespräche zu Stuttgart 21.
Heute stellte Herr Geißler dann für mich DIE Fragen aller Fragen (ja, ich weiß – rein persönliche Motive 😉 )

Heißt das Rollstuhlfahrer müssen gleich den übernächsten Zug nehmen weil sie den nächsten nicht erwischen?

Der Mann von der Bahn dessen Name ich nicht gehört hab (und nicht gesehen weil anderes Fenster im Vordergrund, es war aber glaub ich der Herr Leuschel) stockte deutlich und musste erst sichtbar seine Gedanken sortieren, Treffer versenkt Herr Geißler. Dann sagte er „Unsere …. moobiilitäätseingeschränkten Reisende …. ….. können natürlich umsteigen, es gibt an jedem Gleis Aufzüge … und das klappt auch heute schon, wir haben da … den Mobilitätsservice … und wenn man sich da vorher anmeldet dann klappt das auch“

Äh ja … Frage von Herrn Geißler nicht beantwortet … laut dem Herrn von der Bahn ist die Mindestumsteigezeit für „Läufer“ 8 Minuten wie er 2 Sätze vorher sagte …

Die von der Bahn und ihrem Mobilitätsservice je nach Bahnhof festgelegten Mindestumsteigezeiten liegen bei einem Bahnsteigwechsel nach meiner Erfahrung zwischen 10 und 20(!) Minuten. Hat man also eine Verbindung die nur 9 Minuten Umsteigezeit erlaubt dann sagt die Bahn „nein, da können Sie nicht umsteigen“ – das bedeutet man kann erst den danach folgenden Zug nehmen – das ist auch heute schon Realität auf Durchgangsbahnhöfen.

Die ach so gepriesene Anmeldung beim Mobilitätsservice muss mindestens(!) 24h VOR der geplanten Reise erfolgen (und die Reise darf auch nur an Bahnhöfe gehen an denen schon Rotkäppchen stationiert sind, andere Bahnhöfe sind für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar), meldet man sich nicht rechtzeitig an (für Fahrten am Montag muss das also bis spätestens Samstag 15 Uhr passeiren) dann nimmt die Bahn einen nicht mit weil man nicht angemeldet ist, auch wenn man deutlich vor der Zugabfahrt am Bahnhof ist.
Wenn man Glück hat und lange diskutiert dann kann man evtl. auch noch in den Zug, aber nur wenn der Servicepoint gerade gnädig ist.

Und das betrifft alle Züge in die man nicht selbstständig einsteigen kann, also den Regional- und Fernverkehr und auch eigentlich die meisten :/.

ich habe die Bahn nun mal gefragt wie die Mindestumsteigezeiten für Stuttgart Hbf, Frankfurt/Main Hbf und Mainz Hbf (lt Aussage des Bahners wäre der Aufbau des neuen Tiefbahnhofs ähnlich wie in Mainz) aussehen.

Nur mal so als Vergleich: In der Schweiz meldet sich der Rollstuhlfahrer 1 Stunde(!) (auf manchen Bahnhöfen auch 2 Stunden) vorher telefonisch an und darf dann fahren, die Deutsche Bahn braucht mindestens 24 Stunden.
Die Telefonnummer zur Anmeldung der Reise ist in der Schweiz kostenlos, in Deutschland zahlt man 14cent pro Minute.
Die Mobilitätszentrale der Schweiz hat von 6 Uhr – 22 Uhr geöffnet und ermöglicht an manchen Bahnhöfen/Linien Umstiege bis 24 Uhr.
Die deutsche Mobilitätsservicezentrale ist telefonisch von 8-20 Uhr erreichbar (Samstag 8-16 Uhr) und Hilfe am Bahnhof wird meiner Erfahrung nach so bis 20-21 Uhr gewährt unabhängig von den Linien.

Zu der Aussage des Bahnmenschen, dass das Umsteigen immer klappt, wenn man angemeldet ist kann ich nur sagen, dass ich bei 2 von 3 Fahrten nach Frankfurt Anfang Oktober nach Halt des Zuges jeweils 10-15 Minuten im Zug stand weil die Rotkäppchen mich entweder völlig vergaßen oder aber an den alten Zug (mit 3-4 steilen Stufen an allen Türen) ohne den Hublift kamen. Und ich war ordnungsgemäß angemeldet (für die Fahrt am Freitag morgen am Mittwoch Abend angemeldet) und hatte auch angemeldet dass ich einen Hublift benötige.
Soviel zum Thema „das klappt immer“.
Jeden Anschlusszug hätte ich gnadenlos verpasst, denn das Ausladen dauerte ja nochmals mehre Minuten.

3 Kommentare

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Ich liebe es

Die Bahn … immer wieder für nette Geschichten gut…
Am 1. Buchmessetag lief ja alles erstauuunlich glatt – zumindest von Seiten der Rotkäppchen, man stand schon an der richtigen Tür und holte mich zügig aus den Zügen. Wunderbar, dafür meldet man sich ja vorher extra an.

Am Freitag lief das so ab:
Ich bin wieder brav vorangemeldet (seit Mittwoch) und beim Einsteigen am hiesigen Bahnhof klappt auch alles wunderbar, okay das Rotkäppchen war nicht wirklich gesprächig aber das macht ja nix.
Der Zug fährt unterwegs 9 min Verspätung wieder rein weil er so ein alter Zug ist und die Bremsen dass da lt. Lokführer aushalten, wir sind also pünktlich in FFM.
Viele Menschen mit Rädern steigen aus, der erste fragt netterweise ob ich Hilfe brauche und ich sage ihm dass ich vorangemeldet bin und da eigentlich der Hublift stehen sollte – sehen kann ich es nicht denn ich kann wg den Stufen ja nicht bis zur Tür fahren.
Es taucht jedoch keine rote Mütze auf und man hört auch kein Hubliftgeklapper.

Dann kommt der richtig wortkarge Schaffner, kuckt mich an, kuckt den langen Bahnsteig hinunter, sagt immer noch kein Wort. Dann nimmt er das Telefon und es dauert etwas bis er spricht „ja, ich hab hier ne Rollstuhlfahrerin im Zug sitzen, die solltet ihr rausholen“
Mittlerweile kommt auch der Lokführer (Frankfurt = Kopfbahnhof – ganz ohne Frankfurt 21 😉 ) wundert sich über meine Anwesenheit und erzählt mir das mit den Bremsen.
Der wortkarge Schaffner sagt „Kommt gleich jemand“
Und das Warten beginnt …

Zwischenzeitlich steigen die ersten Fahrgäste ein die in meinen Herkunftsort wollen, ich sehe meinen Termin bei von Schirach platzen, habe aber viel Spaß mit einem Fahrgast der mir vorschlägt ich solle doch immer wenn was nicht klappt 10 Euro verlangen als Entschädigung, er hätte schon oft mitgekriegt dass das nicht so klappt …

Nach etwa 10 Minuten höre ich das ersehnte Klappern… der Schaffner wurde zwischendrin leicht unruhig denn in etwa 5 Minuten soll der Zug eigentlich abfahren und ich warte ja noch…
Das Rotkäppchen macht die Tür auf und sagt „Da haben wir Sie wohl vergessen, aber wir sind ja auch nur zu zweit heute“
Mehr als „ääh – aha“ fiel mir nicht ein… *koppschüttel*

Daher stand hatte ich abends dann das Erlebnis am Servicepoint, denn ich war viel zur früh da und wollte so zum Zeitvertreib nur mal fragen ob man denn diesmal an mich denkt…
Am hiesigen Bahnhof klappte wieder alles wunderbar.

Heute lief es so ab:
Selbes Rotkäppchen wie am Tag zuvor, der zwar keine Ahnung hat das 2 Rollstühle gen Frankfurt wollen aber sehr unkompliziert ist. Ich erwähne noch dass ich es extra ins Kommentarfeld schrieb, er sagt steht nix da (ihr könnt meine Bestätigung nachher sehen). Er sagt ganz von sich aus das er es in FFM vormeldet und sagt das der Hublift gebraucht wird (auch das gab ich in der Voranmeldung an).
Der Zug erreicht Frankfurt und man sieht ein Rotkäppchen, ich sage schon „wow“ und dann fällt mir auf, dass gar kein Hublift da steht.
Ja, sie hätte gedacht sie kuckt erst mal so…

Wie jetzt?! Sie kuckt erst mal so?! Können Rollstühle durchs kucken fliegen lernen oder verschwinden dann etwa Stufen oder so? Und war nicht der Hublift von mir vorangemeldet und von dem Heimatrotkäppchen sogar nochmals bestätigt?! Bin ich in Hogwarts und der Zug ändert zwischendurch die Bauweise?
Die Dame überlegt noch kurz stellt dann aber – welch Wunder – fest, dass sie wohl wieder an das Ende des Gleises laufen muss um den Hublift zu holen (die Gleise in FFM sind nicht sooo kurz und wir waren im allerletzten Wagen, wie das so üblich ist). Sie wackelt also los, kaum war sie weg sagt der völlig irritierte Schaffner „Wo war jetzt denn das Problem? Das war doch korrekt gemeldet und es war doch völlig logisch dass sie den Hublift braucht, ich versteh das nicht … die sind alle irgendwie komisch hier, irgendwie dumm – sowas kommt dauernd vor“
Der Lokführer kommt, erfährt warum wir noch im Zug stehen und sagt sofort „wie die hatte keinen Hublift dabei?“ und schüttelt den kopf …

Nach gut 10 Minuten hört man das vertraute klappern … juhu wir dürfen aus dem Zug 😀
(natürlich wurde uns auch mitgeteilt wir sollen doch ganz vorne in die S-Bahn steigen…, auch freitags wurde es mir wieder geraten … ich habe verzichtet und war renitent *fg*)

Voranmeldung


Am hiesigen Bahnhof klappte auch heute alles perfekt – danke ihr Rotkappen!

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Um den Schlaf gebracht

Ich schrieb im vorherigen Beitrag ja schon das mich Videos von dem was am 30.09. im Stuttgarter Schloßpark passierte um den Schlaf brachten…
Ich habe seit dem ganz bewusst keiine Nachrichten gesehen und habe zwar am Donnerstag das ganze via fluegel.tv und anderen Streams live gesehen aber ich war ja auch beschäftigt mit dem Schreiben der Hausarbeit und hatte das oft nur im Hintergrund laufen.
Und dann war ich am Donnerstag auch viel zu entsetzt um da tatsächlich genaueres zu sehen. Und jetzt tauchen so nach und nach immer mehr Videos von Privatpersonen im Netz auf und ich muss sagen sie trieben mir heute Nacht die Tränen in die Augen – ob vor Wut, Trauer oder Fassungslosigkeit weiß ich gar nicht …
Angesehen habe ich mir folgende Videos (die ich hier fand) :

und das auch im vorherigen Beitrag schon erwähnte

Auf dem 2. ist die Gewalt noch deutlicher zu sehen und mE sieht man auch das sie „einfach so“ kam …

Keine Frage, die polizisten haben da sicherlich nur ihren Job erledigt – aber … mussten sie das SO tun? Auch wenn es ihr Job war sollte man doch meinen das auch Polizisten auch im Job immer noch Menschen sind die mal über die Verhältnismäßigkeit dessen was sie da tun nachdenken können und sollen.

Und wenn ich dann noch so etwas lesen muss dann bleibt mir tatsächlich die Sprache weg:

Da in den letzten Wochen solche Informationen jedoch immer wieder an die Demonstranten gerieten, entwickelte Polizeipräsident Stumpf einen „Plan B“, in dem Hundertschaften aus anderen Bundesländern für 10 Uhr eingeteilt wurden. Und weil am Tag zuvor im Internet bereits Warnungen vor dem Einsatz um 15 Uhr kursierten, setzte der Polizeichef Plan B in Kraft – ohne zu berücksichtigen, dass gegen 10 Uhr sich eine angemeldete Schülerdemonstration in die Nähe des Schlossgartens bewegte.

Quelle
Übertroffen, und das ist dann der Punkt wo ich noch nicht mal mehr den Kopf schütteln kann, wird das nur noch vom letzten Satz des Artikels

Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, verteidigt dennoch den Einsatz der Beamten: „Polizeiliche Einsatzmittel müssen Waffen sein, die weh tun, nur dann wirken sie.“

Das auch im Nachhinein nicht mal eine Entschuldigung kommt das man sich da verplant hatte sondern das nur gesagt wird „was hatten sie da zu suchen“ oder gar „die kinder wurden instrumentalisiert“ das lässt mich doch sehr nachdenklich zurück, denn die Schüler hatten eine angemeldete Demo mit Aufenthalt ab 12 im Park (die Aufbauten durften ab 11 gemacht werden) und man schickt ihnen durch Fehlplanungen eine solche Übermacht an Polizisten hin die gar nicht für die Schüler gedacht waren und dann findet man es hinterher völlig normal und sagt die Schüler waren am falschen Ort?! Sorry, da komm ich nicht mehr mit…

Zu Herrn Grube der sagt „Ein Widerstandsrecht gegen einen Bahnhofsbau gibt es nicht.“ sage ich einfach gar nix mehr …

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Keine Diskriminierung bei S21

Wow, ich bin beeindruckt, sogar in solchen Ausnahmesituationen denkt die Polizei daran auch niemanden zu diskriminieren – muss ich jetzt Danke sagen?!

Ich habe heute nacht Videos vom 30.09. gesehen und sie haben mich etwas um den Schlaf gebracht muss ich sagen, auf einem davon meinte ich einen Rollstuhlfahrer (E-Bock nach den Umrissen des Rollstuhls) zu sehen aber die Kamera ging weiter zu einer anderen Stelle. Ich grübelte heute nacht noch ob ich mich da nicht versehen hab denn er wurde gegen Ende sicher angeschossen vom Wasserwerfer… heute morgen lese ich in einer Twittertimeline das auch andere dort einen Rollstuhlfahrer gesehen haben und einen Link zu einem andern Video wo er klar erkennbar ist.
Hier das erste Video (den Rollstuhlfahrer sieht man bei 3:14 und als gegen Ende die Kamera angeschossen wird steht er offenbar daneben dürfte also ebenfalls was abbekommen haben)

(direkt verlinken kann man offenbar nicht mehr weil man dann bestätigen müssen das man über 18 ist – warum auch immer – und sich dazu wohl bei youtube anmelden muss)

Und hier das 2. Video

Natürlich dürfen auch Rollstuhfahrer bestraft werden wenn sie gesetzeswidrig handeln, aber sie dürfen ebenso natürlich auch demonstrieren und ihrem Missfallen über S21 Ausdruck verleihen. Gewalt die den Einsatz eines Wasserwerfers rechtfertigte ging aber von dem E-Bock und seinem Fahrer ganz offenbar nicht aus…

Ich hoffe für den Rollstuhlfahrer das sein Rollstuhl kein Schaden genommen hat, denn entgegen den Youtubekommentaren kann das durchaus passieren. E-Rollstühle sind für normale Regenmengen ausgelegt und auch sicher nicht für den Druck eines Wasserwerfers.
Und ich habe auch schon mal einen streikenden E-Rollstuhl auf Grund von zu viel Regen erlebt, das kann definitiv selbst bei Regen passieren – und ein Wasserwerfer ist ja etwas deutlich anderes als Regen.

Wenn es so wenig Diskriminierung mal bloß immer gäbe…

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Verwirrt

Ich habe irgendwann in den letzten Tagen via Twitter einen Link auf eine SWR-BW Nachrichtenmeldung gefunden und war nachdem Lesen ziemlich entsetzt. Eigentliich wollte ich auch darüber bloggen damit es irgendwo festgehalten ist, aus Zeitmangel kam ich nicht dazu und jetzt stelle ich fest das ich es mal besser getan hätte, ärgerlich!

Doch um was geht es?!
Ich habe am 25.09. einen Tweet zu einem Artikel von @swrnewsbw retweeted weil ich über einen Satz darin empört war. Der Tweettext lautete:

Mainz/Stuttgart: Merkel spricht sich erneut für Stuttgart 21 aus: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat erneut P… http://bit.ly/afnxiG

Im Artikel stand das Frau Merkel S21 befürwortet und ganz am Ende stand in einem Satz sinngemäß folgende Aussage von Frau Merkel (das ist wirklich nicht wörtlich denn ich erinnere mich nicht mehr):
Wir können uns nicht von ein paar Demonstranten fremdbestimmen lassen

Ich wollte eigentlich den Satz zitieren eben weil ich das was damit ausgesagt wird empörend finde, aber der eigentliche Artikel scheint in den letzten Tagen verschwunden zu sein, der von mir bemängelte Satz ist nicht in dem obigen Artikel zu finden, auch nicht in einer anderen Formulierung, sondern viel mehr ist da plötzlich ein Artikel mit der Überschrift

Merkel laut Özdemir schlecht über S21 informiert

DAS war definitiv nicht der Artikel den ich gelesen hab und der mich ärgerte.

Auch wenn ich auf der Seite des SWR suche finde ich den entsprechenden Artikel nicht mehr – hinterlässt ein schales Gefühl irgendwie … denn nun kann ich nicht einmal mehr genau zeigen welche Ausage mich warum ärgerte.
Und es kann auch nur der Tweet gewesen sein, denn ich habe alle meine Septembertweets durchgekuckt und keinen weiteren entdeckt den ich weitergetwittert hätte vom SWR (soo oft tu ich das ja auch nicht)

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