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Skulduggery Pleasant – Sabotage im Sanktuarium

Juhuu – da war er endlich!! Der vierte Band der Reihe von Derek Landy um den Skelett-Gentleman mit der Feuerhand und seine Freundin Walküre. Der Vorgängerband „Das Groteskerium kehrt zurück“ endete ja soooo fies und am liebsten hätte ich sofort Band 4 in den Fingern gehabt … immer wieder musste ich fast zwanghaft zu Amazon um herauszufinden ob es schon einen Veröffentlichungstermin gibt … und dann gab es ihn endlich, welch große Freude!

Ich kenne die Reihe um Skulduggery schon ne ganze Weile weil eine Bekannte von ihr schwärmte und sie mir sehr nahe legte, sie beschrieb die Bücher als unglaublich witzg und unterhaltsam – ich las mir den Klappentext durch und traute mich nicht ran, weil da von Skeletten und magischen Dingen die Rede war und ich mit fantastischen Büchern eigentlich kaum etwas anfangen kann (Ausnahme: Harry Potter und die Tinten-Reihe von Funke). Also war die Reihe für mich eigentlich erledigt und dann stieß ich bei frueherlesen.de auf eine Verlosung des 3. Band bei der es 10 Rezensionsexemplare vorab gab. Da dachte ich „hmm du kannst es ja mal probieren, du gewinnst eh eigentlich nie was und wenn es dir nicht zusagt freut sich die Bekannte“ – und tadaaa ich gewann sogar … und ich habe wirklich verschlungen und war sofort süchtig.

Auch Band 4 gab es bei frueherlesen und man mag es kaum glauben, aber ich gewann tatsächlich nochmals – ich konnte es zumindest kaum glauben, aber freute mich riesig.
Band 3 hatte ein gemeines Cliffhänger-Ende und so musste ich mich in der Hausarbeitsendphase zwingen nicht sofort mit lesen anzufangen.
Und es war wie nach Hause kommen, auch wenn Skulduggery ja zuerst sehr fehlte. Schade, aber ja auch irgendwie passend fand ich dass Skuldggery nicht wirklich auf dem Cover war.
Der Klappentext sagt folgendes über das Buch:

Seit der großen Schlacht ist Skulduggery in der Welt der Gesichtslosen verschwunden. Nur ein Wunder kann ihn jetzt noch retten – oder Walküre: Sie muss ganz schnell seinen Kopf finden, der ihm einst von drei Kobolden in Irland gestohlen wurde. Während Walküre um die halbe Welt reist, wird der Magier Skarabäus nach 200 Jahren Gefängnis entlassen. Zwar hat er seine Zauberkräfte eingebüßt, doch seine Rachelust ist ungebrochen. Sofort schart er einen Kreis der schlimmsten Übeltäter um sich, unter ihnen auch Remus Crux, der die Seiten gewechselt hat. Sie alle können Skulduggerys Rückkehr kaum erwarten – denn jeder Einzelne von ihnen hat noch eine Rechnung mit ihm offen …

Das Buch las sich wie alle Bände der Reihe flüssig und zügig. Manches Mal war ich jedoch etwas verwirrt von den ganzen Namen – aber das ist ein Problem von mir und meinem Namensgedächtnis – die Geschichte war spannend wie immer und Walküre und Skulduggery waren witzig wie immer. Diese Reihe kann ich wirklich jedem nur empfehlen – ich würde am Liebsten Band 5 direkt hintendran hängen. Das Ende ist mal wieder interessant auch wenn nicht ganz so gemein wie im Band vorher.
Etwas schade fand ich, dass die Eigenarten von Wallküres Spiegelbild nicht so zum Tragen kamen wie ich eigentlich vermutet hätte, aber dafür ging die Geschichte in eine andere spannende Richtung …

Die Info das nur 9 Bände geplant sind (hab ich in der Wikipedia gelesen) macht mich allerdings etwas traurig muss ich gestehen.

Schon das Buch alleine hat mindestens eine extra dicke Empfehlung verdient, getoppt wird es nur noch von den wirklich genial gelesenen Hörbüchern dazu – Rainer Strecker liest das wirklich absolut großartig (eigentlichbin ich bei Hörbüchern immer etwas skeptisch) und ich htte am Liebsten immer das HC und das Hörbuch dazu.
Die Lesung von Rainer Strecker aus dem neuen Band zählt für mich definitiv zu den Highlights der Buchmesse 2010.

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Flavia de Luce – Mord im Gurkenbeet

Dieses Buch von Alan Bradley las ich eher zufällig, es ist eher ein Jugendbuch und fällt so nicht unbedingt direkt in mein Beutschema – das ist ja bekanntermaßen eher blutig – ich habe es aber mal der Nachbarin geschenkt und mir gefiel das Cover so gut ;). Außerdem schwärmte die Nachbarin davon und will sich nun auch den 2. Band davon kaufen.

Der Klappentext sagt

Die junge Flavia de Luce staunt nicht schlecht, als sie im ersten Morgenlicht eine Leiche im Garten entdeckt – ausgerechnet im Gurkenbeet! Jeder hält ihren Vater für den Mörder, denn Colonel de Luce hat sich noch tags zuvor mit dem Verblichenen gestritten. Nur ein einziger Mensch glaubt felsenfest an die Unschuld des Colonels – seine neunmalkluge Tochter Flavia. Schließlich ist der Ermordete vergiftet worden, und – ganz im Gegensatz zu Flavia, die eine begnadete Giftmischerin ist – ihr Vater hat nie Interesse an der Chemie des Todes gezeigt. Also fragt Flavia in vermeintlich kindlicher Unschuld sämtlichen Zeugen Löcher in den Bauch. Hartnäckig folgt sie jeder noch so abwegigen Spur – bis sie einsehen muss, dass ihr Vater tatsächlich ein dunkles Geheimnis hütet. Und so befürchtet Flavia, dass sie vielleicht eine zu gute Detektivin ist …

Gewitzt, ironisch und unwiderstehlich liebenswert – Flavia de Luce ist eine Ermittlerin, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat!

Das Buch ist tatsächlich sehr liebenswert geschrieben, Flavia ist als sehr klug und witzig beschrieben und ihre Art und Weise den Fall aufzuklären ist spannend und interessant. Blutig ist das Buch natürlich nicht, dennoch ist die Geschichte spannend und gefiel mir sehr gut. Auch ich werde wohl den zweiten Band lesen und denke das ist eine Reihe die ich definitiv weiterlesen werde obwohl ich wahrscheinlich nicht der Alterszielgruppe entspreche.

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