Monatsarchiv: September 2010

Meine unmaßgebliche Meinung zu Tauschticket

Ich habe beschlossen das mal zu bloggen statt es nur in meinem Kopf zu halten 🙂

Ich bin schon sehr lange bei Tauschticket und habe in den letzten 6 Jahren dort sicher 95% meiner gelesenen und ungelesenen Bücher ertauscht und auch wieder vertauscht und ohne diese Seite hätte ich wohl nur sehr wenige neue Bücher als Lesefutter gehabt.
Als ich am Montag dann diese Mail erhielt in der in salbungsvollen Worten stand das Tauschticket dann ab 4. Oktober gerne 0,49€ für jeden Tausch haben möchte den ich bei ihnen abwickele war ich erst einmal nur sprachlos – und dann traurig, denn für mich war sofort klar dass die Konsequenz für mich daraus ist dort nicht mehr tauschen zu können 😦
Über die Aufrechterhaltung meines Büchernachschubes muss ich nun also gesondert nachdenken, denn da gibt es ja verschiedene Möglichkeiten und ich muss sehen was sich dann als die sinnvollste Alternative darstellt.

Nach dem ersten Schock fing ich – wie das so meine Art ist – an alles gründlch zu lesen, auch die Mail die ich vorher nur überflogen hatte und ich ärgerte mich spontan über den folgenden Teil der Mail sehr

Im Gegensatz zu anderen professionellen Anbietern war es uns zumindest möglich, das Angebot sechs Jahre lang kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Deshalb hoffen wir, dass Sie uns als User die Treue halten.

die ganze Mail hat so etwas von den alten Durchsagen der Deutschen Bahn „Wir haben x Minuten Verspätung. Vielen Dank für ihr Verständnis“ in denen man einfach davon ausgeht dass der Kunde das Verständnis auch aufbringt.
Und ich finde Argumentationsketten die mit „Im Gegensatz zu Anderen waren wir ja immer kostenlos deshalb können wir jetzt Geld verlangen“ beginnen generell nicht glücklich und tue mir sehr schwer damit eine solche Argumentation zu akzeptieren.

Wenn Tauschticket tatsächlich so sehr am Hungetuch nagt und ihnen das auch noch erst nach 6 Jahren überhaupt auffällt dann finde ich das merkwürdig.
Wenn sich dann der Porscheclub gerade einen neuen Club-Porsche geleistet hat und der Internext Geschäftsführer dort in der Führung sitzt dann bekommt es ein „Geschmäckle“ – auch wenn es mir nicht zusteht über das Hobby des Herrn K. zu urteilen, das Geschmäckle bleibt auch wider dem Wissen das es nicht unbedingt rational ist.
Das müssen Gedanken aber ja auch nicht immer sein.
Natürlich steht einem Geschäftsführer ein Gehalt zu von dem er sich dann auch einen Porsche kaufen kann und natürlich ist es auch Sache von Internext wen sie sponsorn (was ja mit Geld aus den anderen Projekten passieren kann), dennoch fühlt es sich zumindest ein bisschen komisch an.

Ich habe keine Ahnung wieviele Tauschvorgänge es tatsächlich täglich auf Tauschticket gibt, ein Preis von knapp 50 cent/Tausch erscheint mir persönlich aber ziemlich hoch und ich denke selbst wenn ich in der Lage wäre diesen Preis zu zahlen würde ich es nicht tun, einfach schon weil er mir zu hoch scheint.
Für Taschenbücher dürfte die Sache dann so rein rechnerisch ziemlich unrentabel werden, wenn man sie nicht krachneu braucht dann gibt es die ja relativ günstig im Netz zu kaufen und da machen 50 cent + Porto + einen Wert für das zuvor abgegebene Buch das Buch dann schnell teurer als ein „normales“ gebrauchtes. Zudem kommen ja noch die einzusetzenden Tickets hinzu.
Da ich meist für 1 Ticket ge- und vertauscht habe (nur bei Büchern die krachneu waren oder die ich unbedingt sofort haben musste waren mehrere Tickets fällig) ist das Ganze so auch rein rechnerisch für mich unrentabel.

Für mich auch ein absolutes „no“ sind diese Wischiwaschi-Erklärungen, sowohl in der Mail als auch im Forum. Erst nach Tagen wildester Überlegungen und wahrscheinlich hunderten von Mails hat das System einen „erkärenden“ Thread ins Forum gestellt – genauer betrachtet erklärt er aber nicht besonders viel, außer welche Zahlungsmöglichkeiten zukünftig möglich sind.
Die wichtigen Dinge wie z.B. welche Veränderungen wird es sonst noch geben, denn angekündigt ist

Die Umstellung von Tauschticket bringt einige Änderungen mit sich, über die
wir Sie in naher Zukunft informieren werden.

Oder wie soll diese Tauschgarantie aussehen die man zukünftig geben soll? Bedeutet dass das nur noch versicherter Versand zulässig ist? Oder hat man sich ein ähnlich merkwürdiges System überlegt wie das mit der bisherigen Erstattungquote? (die vom System nie näher definiert wurde aber sich an der Verlustquote der Post orientieren soll)
Wie soll der verstärkte Support aussehen? Findet der dann auch im Forum statt oder müssen die Hilfe dort immer noch die Forenmitglieder unentgeltlich leisten?

Vor dem Hintergrund solcher unklaren Ankündigungen ist es in meinen Augen überhaupt nicht verwunderlich, dass viele User panikartig ihre Accounts löschen und zur nächstbesten Alternative flüchten die sie finden, egal ob die für sie wirklich 100% tauglich ist.

Ebenfalls bedenklich finde ich – und das geht mir persönlich im Forum zur Zeit etwas zu sehr unter (oder es interessiert die Leute vielleicht wirklich nicht) – die Tatsache das in den neuen Datenschutzrichtlinien festgelegt ist das zukünftig jeweils beide Tauschpartner die jeweils andere Adresse erhalten.
Für mich ist auch das eine Praxis die ich nicht unterstützen kann und möchte, denn meine Adresse geht jemanden der etwas bei mir anfordert nichts an – er braucht sie schlicht und einfach nicht und ich habe überhaupt keinen Einfluss darauf wer sie auf diese Art und Weise erhält.

Und dann ist da natürlich auch noch das Thema das, neben der Höhe der Gebühr, wohl gerade die Gemüter am Meisten erhitzt – die Löschung/Sperrung von Usern.
Tja … was soll ich dazu sagen?! Es erstaunt mich absolut nicht wie da von Seiten des Systems gehandelt wird – das habe ich nämlich schon einmal erlebt und auch damals gab es einen Aufschrei und Abwanderungen, das die Tauschbörse daran nicht kaputtging haben wir ja erlebt. (auch wenn die Situation dieses Mal durch die Tatsache das es um Geld geht eine andere sein wird)
Nunja, einen Link zu Alternativbörsen ins Forum zu setzen kann man eigentlich schon nicht mehr mutig sondern eher verrückt nennen denke ich, es ist immerhin klar geregelt das so etwas nicht erwünscht ist und man kann es ja auch noch nachvollziehen.
Problematischer sehe ich da ebenfalls die Tatsache das Leute auf Grund von PN gesperrt werden – und das wo PN doch PRIVATE Nachricht heißt und der zu lasche Umgang damit in der Vergangenheit schon zu Sperrungen führte – allerdings erscheint es mir da noch etwas unklar ob die Sperrungen tatsächlich auf Grund der Inhalte passierten oder aber weil ein Massenversand von PN festgestellt wurde und dann die User aus Spamschutzgründen erst mal automatisch geblockt werden.
So mancher wurde in der Zwischenzeit wieder freigeschaltet und kann immerhin seine Tickets noch nutzen – wie gnädig…
Absolut daneben finde ich allerdings dass die Sperrungen gleich totale Sperren sind und den Usern damit ihre ehrlich erwirtschafteten Tickets flöten gehen, auf Grund von Spamverdacht jemandem die Einlösung dieser zu verwehren empfinde ich dann doch als äußerst unverhältnismäßig.
Solllten PN tatsächlich gelesen werden dann möchte ich darüber gar kein weiteres Wort mehr verlieren, denn dass es inakzeptabel ist steht für mich völlig außer Frage.
Auch wenn die PN nicht gelesen werden so bleibt auch hier ein „Geschmäckle“ zurück.

Der Umgang den TT da gerade mit seinen Nutzern pflegt empfinde ich nicht als kundenfreundlich und man kann wohl nur hoffen, dass sich das ab dem 4. auch tatsächlich bessert, denn dann soll ja alles besser und schöner und toller werden… darauf verlassen würde ich mich nicht.

Ich bin gespannt ob ich meine Tickets tatsächlich in meinem Tempo ausgeben darf oder ob da dann über die Hintertür eine Frist eingeführt wird wenn die Umwandlung in „Zahltickets“ nicht schnell genug von statten geht.

Schade das Tauschticket nicht das enorme Potential der Community genutzt hat um die Tauschbörse finanziell zu unterstützen, da wäre sicherlich einiges möglich gewesen und einige User bereit gewesen für das was ihnen lieb und teuer ist freiwillig zu spenden oder solche Aktionen wie die Hilfe für Afrika zu starten (denn dafür kommt ja auch immer Geld zusammen und da sind ja viele kreative Köpfe unterwegs).
Auch eine Umfrage unter den Usern hätte sicher einen großen Unterschied bei den Reaktionen gemacht, weil es sich – selbst wenn man danach die Gebühr eingeführt hätte – so angefühlt hätte als wäre man ernstgenommen worden. Ich denke der Aufschrei wäre zwar erfolgt aber er wäre nicht in diesem Maße ausgefallen.

Und natürlich stellt sich in Zeiten von Facebook, StudiVZ und anderen kostenlosen und großen Communities die Frage warum es gerade bei Tauschticket nicht möglich ist diese einzigartige Seite kostenlos zu halten.

Schade um diese tolle Seite, viel Spaß mit dem Porsche lieber Porsche-Club (egal von welchem Geld er finanziert ist) und viel Spaß dem kommenden Support mit seiner Arbeit :/

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Ich hab’s probiert

Heute habe ich tatsächlich ein Buch das schon lange bei tauschticket und auch seit Anfang der Woche bei meinbuch-deinbuch stand bei Book2Book vertauscht.
Das freut mich, denn ich will es ja nicht mehr haben und als Buch von 2009 find ich es auch durchaus noch gut tauschbar.
Zusammen mit dem Gratiscoupon (die Tickets heißen dort Coupon) für 4 eingestellte Bücher konnte ich mir also 2 Bücher tauschen.
Ich habe mich für einen Black Dagger Band entschieden der nur einen Zustandsstern hatte und wenn er nicht total für die Tonne ist dann werde ich ihn wohl jemandem anbieten den ich schon virtuell kenne.
Auch das 2. Buch wird weitergetauscht wenn es nicht müllreif ist.
Mal sehen ob ich die Bücher überhaupt bekomme, denn beide stehen dort schon etwas länger drin und die Nutzer haben noch keine Bewertungen.
Bei Book2Book kann man, wie auch bei MBDB, einen Tausch auch ablehnen und bestätigt wurde mir noch keiner, ich bin mal gespannt wann und ob das passiert.

Auch PC-Spiele, Filme und Musik kann man dort vertauschen – die Kategorien sind bisher allerdings nicht sonderlich gut gefüllt… da es dort aber kostenlos ist könnte sich das vielleicht ändern wenn es von Tauschticketlern als Alternative angenommen wird.

Vorteil dort ist also auf jeden Fall das es kostenlos ist und das man vergleichsweise viele Kategorien einstellen kann.
Als möglichen Nachteil würde ich bewerten das man immer nur 1 Coupon verlangen darf/kann und das die Zustandsbeschreibung eigentlich nur über eine Sterneanzahl vorgesehen ist. Ich habe meinen Buchzustand aber einfach unter „Beschreibung“ miteingefügt.
Das Forum dort scheint auch nicht zu funktionieren, zumindest als ich es das letzte Mal probierte.
Schlecht ist natürlich auch, dass bisher dort nur wenig los zu sein scheint – aber das kann sich ja nach dem 4. Oktober immer noch ändern.

Habt ihr dort schon Erfahrungen?

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Ein x für ein u vormachen

Letzte Woche hab ich mir ein Hörbuch runtergeladen und stöbere da so rum und entdecke dabei „Teufelslist“ von C. Mork und denke „oh fein, ein neues Buch von ihm, cool Darling Jim war ja so toll“ und wollte schon auf „kaufen“ klicken…
Mehr aus Zufall lese ich dann die Beschreibung und denke „wtf?! das klingt doch wie „Darling Jim“ das ich gerade als HC in den Fingern hatte…“
Aber naja „Teufelslist“ klingt ja total anders als „Darling Jim“ und man würde ja sicher nicht einfach so den Titel ändern für das TB und das Hörbuch …. dachte ich …

Immer noch mit der Hoffnung das es ein neues Buch ist bin ich also zu Amazon um zu recherchieren und siehe da: In den Kommentaren wird erwähnt das es sich dabei um „Darling Jim“ handelt.
Und ganz ehrlich, ich fühle mich verarscht!

Ich habe dann den Piper Verlag via Twitter gefragt wo denn da der Sinn lag und erhielt als Antwort

@Lachgas Es war uns wichtig, das Genre im TB besser erkennbar zu machen, war keine Absicht, Verwirrung zu stiften. Auf jeden Fall spannend

Jetzt mal ehrlich – erkennt man jetzt das Genre besser?! Und mE war der „Darling Jim“ Titel passend und zwar total … der neue hat mE nichts mit der Geschichte zu tun und erweckt Erwartungen die mE nicht gehalten werden.
Und ich weiß ja nicht wie das andere machen, aber um zu entscheiden ob ich ein Buch kaufe lese ich den Klappentext und wenn der passt ist mir der Titel egal.
An „Darling Jim“ bin ich mehrmals im Buchladen vorbei und hatte es auch in der Hand und dachte „hm interessanter, irgendwie geheimnisvoller Titel“ und der Klappentext passte dazu – das ich es dann nicht direkt kaufte lag an meinem Geldmangel.
An einem Buch mit dem Namen „Teufelslist“ und einen für den Titel etwas nichtssagenden Cover würde ich ehrlich gesagt eher vorbeigehen und es erst recht wieder zurücklegen nachdem ich einen nicht meinen Erwartugen entsprechenden (für den Titel) Klappentext lesen würde.
Und warum kann man in die Buchbeschreibung nicht einfach dazu schreiben „vorher unter dem Titel „Darling Jim““ sondern übergeht das einfach komplett – wohl in der Hoffnung das Leute wie ich, die den Autor gut fanden, einfach blindlings zugreifen – gezahlt hat man dann ja schon auch wenn man sich anschließend ziemlich ärgern dürfte, das kann aber dann ja dem Verlag egal sein.

Mich stört sowas allerdings nicht nur beim Piper Verlag, dort war es jetzt allerdings das erste Mal das mir das Ganze in dieser Ausprägung – HC alter Titel, TB und HB den neuen – begegnete.
Aus der Scarpetta-Reihe von P. Cornwell ist man mittlerweile ja schon gewohnt, dass unter komplett anderem Titel die alten Fälle wieder veröffentlicht werden, auch dort nie ein Hinweis darauf sondern man lässt den Leser einfach in die Falle laufen.
Wohl vom Verlag ein müder Versuch noch etwas Gewinn mit Scarpetta zu machen, denn die neueren Fälle erhalten ja durchweg alle sehr schlechte Kritiken während die alten ja damals wirklich gut waren.
Vielleicht wäre es weniger ärgerlich für die Leser wenn man der Autorin einfach mal nahelegen würde wieder weniger verschwurbelt zu schreiben und sich nicht so sehr in unwichtigen/absurden Nebensträngen zu verirren.

Vielen Dank an den Piper Verlag aber dafür das ihr überhaupt via Twitter reagiert habt, auch wenn das diese für mich sehr ärgerliche Praxis leider nicht besser macht.

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Von wegen nur ein Traum?!

Nachdem ich gestern noch so vor mich hinträumte von einer Alternativcommunity zu Tauschticket, erhielt ich sowohl über Twitter als auch hier im Blog erst mal die Rückmeldung so etwas sei gar nicht so schwierig … nunja, da könntet ihr mir echt alles erzählen, ich versteh davon so viel wie vom Marathonlaufen 😉

Und heute finde ich – ebenfalls via Twitter – diesen Fragebogen von @Biestchen in dem zumindest mal jemand meine Träumerei in irgendeiner Form aufgegriffen hat.
Also beteiligt euch zahlreich und vor allem konstruktiv.
Und vor allem verbreitet den Bogen damit möglichst viele erreicht werden können!

Ich hätte wohl gar nicht so vor mich hingeträumt wenn ich nicht am Beispiel von ximig damals erlebt hätte das so etwas funktionieren kann – und da war ich ehrlich skeptisch.

Ich bin gespannt ob und wie sich die Sache weiterentwickelt, sollte meine Hilfe benötigt werden bei Dingen die ich kann dann meldet euch.

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Da fällt mir wieder ein…

… ich bin gerade zu müde um Webers Bürokratie in Worte zu fassen aber richtig schlafen kann ich auch noch nicht, daher streifte ich mal wieder so durch den Blog von @EinAugenschmaus den ihr hier findet. Sie ist gehörlos und berichtet von ihrem tapferen Kampf gegen Windmühlen (ich bewundere das Engagement, mir würden wohl irgendwann die Nerven dazu fehlen) was die miserabele Untertitelungsquote beim ZDF und den anderen öffentlich-rechtlichen Sendern (und über die Privaten hüllt man besser komplett den Mantel des Schweigens, da gibt es kein Fünkchen erwähnenswertes glaube ich) betrifft.
Außerdem berichtetet sie Dinge die ihr relevant erscheinen und schlägt so wohl eine Art Brücke zwischen Gehörlosen und „Normalos“.
Okay ich seh schon ich bin wieder etwas abgeschweift – so bin ich halt 😉
Eigentlich wollte ich über etwas bloggen das mir beim lesen dieses Eintrages wieder einfiel.
(wüsste ich wie ich den weiterlesen link einbaue wäre der Text nicht so lange *G*)

Ich habe meine Ausbildung in einem nicht gerade kleiinen saarländischen Unternehmen gemacht, die Personalverantwortliche war immer sehr bemüht das es möglichst gut klappt für mich. Damals war ich noch laufend auf meinen Füßen unterwegs ohne sonstige Hilfsmittel, allerdings waren auch da meiner Gehfähigkeit schon vergleichsweise enge Grenzen gesetzt und ich war auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen der im Saarland nicht gerade sehr gut ausgebaut ist.
Ich musste im Rahmen meiner Ausbildung auf jeden Fall mind. einmal auf eine Außenstelle, netterweise hat die Personalfrau mir nicht die wirklich am Arsch der Welt liegenden ohne jegliche Busverbindung zugeteilt sondern eine auf der relativ viel Verwaltung sitzt und vor allem teilte sie mir auch mit welche Herren ich ansprechen kann um zu fragen ob ich evtl. bei ihnen mitfahren darf. (denn sie mussten eh jeden Morgen an meiner Haltestelle vorbei)
Das war auch zwingend notwendig, denn auf den Außenstellen begann die Arbeitszit der Büroleute zwischen 6 und 7 und so früh hätte ich mit ÖPNV keine Chance gehabt, denn ich hätte so gegen 4 losfahren müssen, dann fährt aber der 1. Bus noch gar nicht, noch dazu hätte ich am Zielort den Weg von der Haltestelle aus zu Fuß gar nicht schaffen können.

Ups, schon wieder geschwafelt – tschuldigung :/

Ich war auf jeden Fall immer schon sehr früh an meinem Arbeitsplatz und in meinem Büro saßen noch meine Ausbildungsleiterin in diesem Abschitt und 2 weitere normale Angestellte. Eine der Angestellten war gehörlos und hatte auch nur sehr wenig Sprachvermögen. Am ersten Tag wurde sie mir nur mit „Das ist die Frau X. die macht unsere Post und sitzt immer da“ vorgestellt, das sie hörbehindert/sprachbehindert ist wurde mir überhaupt nicht mitgeteilt und ich wunderte mich das sie den ganzen Tag kein Wort sprach,,,
Durch meine Fahrkollegen bekam ich dann mal mit das sie gehörlos ist „Da sitzt doch die Taubstumme oder?“ führte bei mir natürlich zuerst zur Verwirrung, erklärte dann aber im Nachhinein ja eniges, die Frau war gar nicht unhöflich zu mir sondern konnte nur nicht richtig mit mir kommunizieren.
Frau X. war mit mir immer die erste im Büro, mal ich – mal sie und wir hatten dann so etwa 20 Minuten bis die andere Angestellte – ich nenne sie mal Frau B. und meine Ausbildungsleiterin dort Frau A. – kam. Die grüßte sehr demonstrativ nur mich, was ich schon befremdend fand denn offenbar konnte Frau X. von den Lippen lesen und dann immerhin sowas sagen was man mit ein bisschen Gewöhnung recht gut als „Guten Morgen“ erkennen konnte.

Frau A. kam jeden Tag erst so gegen halb 9 – 9 (und bewertete meine Pünktlichkeit dennoch mit einer 3 – obwohl sie davon ja gar nichts mitbekam und ich ja schon durch die Fahrgemeinschaft zwangsweise überpünktlich war), dann wurde um halb 10 – 10 erst mal ausgiebig gefrühstückt, wirklich ausgiebig so mit Brötchen die in einem kleinen Ofen aufgebacken wurden, versch. Käse-/Wurstsorten etc. Sowohl Frau X. als auch ich wurden nicht einmal gefragt ob wir mitessen möchten und wir durften uns auch nicht dazusetzen (ich hatte ja auch mein eigenes Brot dabei). Statt dessen wurde den ganzen Tag gelästert, über alles … wer mit wem zeitgleich auf den Parkplatz kommt, wer was an hat etc … So Weiberzeug halt mit dem ich nix anfangen kann.
Und dann war die Lästerrunde immer mal wieder bei Frau X. angelangt – die könne ja eh nix, sei dumm, verstünde ja nix und eigentlich könne man sie überhaupt nicht brauchen und findet sie äußerst lästig. Das wurde oft mit zugewandtem Rücken gemacht, aber Frau A. saß mit dem Gesicht in Richtung Frau X. und bremste sich auch nicht …
Dabei hat Frau X. ihre Arbeit immer! zügig und gründlich erledigt – ganz im Gegensatz zu Frau A. und B. die vor lauter Privattelefonaten, Treffen mit Kolleginnen und Lästerrunden ihre Arbeit meist noch mit in den nächsten Tag schleppten oder sie dann eben bei mir abluden.
Sobald Frau X. den Raum verließ gingen die Lästerreien noch übler weiter als eh schon und man versuchte auch ab und an eine zustimmende Meinung von mir zu erhalten.
Wenn Leute das Büro betraten und jeden Einzelnen grüßten (und natürlich auch Frau X. – mit zugewandtem Gesicht) dann kam von Frau B. oft „kannst du dir sparen, die hört eh nix“
Man hat immer wieder erkennen können das Frau X. verstand was diese Weiber da über sie sprachen und ich habe mich später auch mal versucht mit ihr darüber zu unterhalten so lange wir noch alleine im Büro waren, es schien ihr aber nicht ganz so recht zu sein. Mir war es aber wichtig zumindest ihr gegenüber zum Ausdruck zu bringen das ich es nicht okay finde.

Meinen Vorgesetzten gegenüber habe ich lieber die Klappe gehalten, schließlich war ich nur der Azubi (der eh schon nur echte Deppenarbeit machen musste – dort war die Abteilung die mir in meiner Ausbildung als einzige nichts vermittelt hat, denn ich durfte 8h am Tag Lieferscheine scannen, 6 Wochen lang und sonst nichts – Kaffeekochen traute man der Behinderten offenbar nicht zu…)
Zum Betriebsrat konnte ich auch nicht, denn mit denen stand ich aus ganz anderen Gründen eh nicht so auf gutem Fuß (ich beschloss nicht in die Gewerkschaft zu gehen und das hielt mir der Betriebsrat bis ans Ende der Ausbildung immer wieder vor und versuchte mich zu einem andern Entschluss zu drängen (aber das ist eine andere Geschichte)), also ärgerte ich mich jeden Tag still vor mich hin über ein solch anmaßendes und unverschämtes Verhalten.

Und das war definitiv das widerwärtigste Verhalten das mir in der Arbeitswelt bisher begegnete, vor allem da die beiden Damen vornerum immer so taten als fänden sie einen gaaaanz toll – ich wollte nie wissen was sie über mich reden sobald ich aus der Tür bin.
Ich habe dort wohl dennoch zu oft Widerworte gegeben (obwohl ich mich wirkich bemühte) oder zu wenig mitgelästert (nämlich gar nicht), denn das Zeugnis dort war das schlechteste meiner gesamten Ausbildung und alle anderen dortigen Unterabteilungen waren voll des Lobes für mich und meine Arbeit.

Damals hab ich mir gewünscht ich könnte gebärden, dann hätte ich wenigstens mit Frau X. kommunizieren können und vor den Augen der Damen wenigstens ein Mal über sie lästern können, die Gesichter hätten mir Genugtuung gebracht, ehrlich.

Es empört mich auch Jahre später immer noch wenn ich daran denke das über Frau X. in ihrem Beisein und während sie die Lippen sah gesagt wurde das man sie überhaupt nicht wolle und froh wäre sie los zu sein, das man lieber die Post selbst erledigen würde als sie weiterhin im selben Raum zu haben – und Frau X. hat es verstanden, das sah man an ihrem Gesicht … sie wurde kurz wütend und schien dann eher traurig zu sein aber das auch schon gewohnt zu sein … mir stand nur der Mund offen und ich musste erst mal darüber nachdenken ob ich gerade wirklich gehört hatte was ich glaubte gehört zu haben.
Ab da habe ich nur noch die allernötigsten Worte mit Frau A. und B. gewechselt was dann Kommentare wie „oh Sie sind ja so still Frau S.“ brachte. Für manche Menschen ist einfach jegliche Luft zu schade.
Das waren auch die einzigen Personen während meiner Ausbildung denen ich nicht anbot mich zu duzen (obwohl das im Saarland eher flott üblich ist).

Ich erinnere mich an ein einziges Mal wo Frau X. versuchte Frau B. Widerworte zu geben und sie war sehr aufgebracht und energisch und äußerte auch dass sie sie sehr wohl versteht und nicht doof ist. Die Reaktion war das Frau B. mit ihr zugewandtem Rücken zu Frau A. sagte „Was sagt die? hast du verstanden was die (denkt euch die abfällige Betonung) wieder wollte?!“ – ich bin sicher Frau B.hat Frau X. ganz genau verstanden, denn ihr Gesicht entgleiste ganz kurz. Reaktion von Frau A. war das sie Frau X. anmeckerte sie solle ihre Arbeit machen und ihr noch mehr auf den Tisch legte.

Ich sollte dort laut meinem Ausbildungsplan nur 3 Wochen sein und dann noch den Rest der 8 Wochen in 3 weiteren Unterabteilungen, kurz vor Ende Woche 3 beschloss Frau Ausbildungsleiterin A. das sie meine Zeit verlängert weil ich so fleißig wäre (eigentlich brauchten sie nur einen Doofen der die Lieferscheine scannte, denn beide Damen waren mit dem wirklich wunderbaren Scanner und dem Programm total überfordert und mussten die Arbeit noch neben ihrer anderen machen (die Lieferscheinstapfel waren hoch, die Arbeit aber auch gut nebenher zu machn da der Scanner die Blätter einzog und dann durch so ein gemustertes Trennblatt erkannte wann der nächste Lieferschein anfing, und er konnte die Nummern aus dem Scan heraus zuordnen, so dass man nur kontrollieren musste und speichern drücken) – sie baten mich auch möglichst langsam zu arbeiten (ich war ihnen nämlich deutlich zu schnell) denn die Zeit die ich dafür brauchte musste notiert werden weil der Arbeitsvorgang komplett neu war und sie sollten die Stunden später einhalten).

Ich war dann noch je 1 Woche in 2 der eigentlich 3 andern Abteilungen und habe dort in der einen Woche wirklich interessante Dinge gelernt, teilweise hätte ich mir das auch als späteres Arbeitsfeld vorstellen können – sehr schade das die dort wirklich tollen Kollegen und ich so wenig gemeinsame Zeit hatten weil ich unfreiwilliger Lästerteilnehmer sein musste.

Zu mir war man immer ausgesucht höflich und distanziert und legte mir eher so die kleinen Steine in den Weg. Wenn die Dame die erst 2 Stunden nach mir im Büro auftaucht mir zu verstehen gibt das sie mich jetzt (trotz meiner Überstunden und der Gleitzeit) nur auuuuusnahmsweise eine Viertelstunde eher gehen lässt damit ich mit meiner Fahrgemeinschaft heimfahren kann, während sie selbst ständig früher Feierabend machte und so manches Mal vor mir das Büro verließ, dann kann ich darüber nur den Kopf schütteln und diese geistig offenbar arme Frau bedauern. Wessen Lebensinhalt nur aus frühstücken, telefonieren und lästern besteht (oh und Tupperpartys – sie war Tuppertante (irgendwas höheres in den Rängen dort) und musste ständig die unter ihr arbeitenden koordinieren und so) der kann mir wirklich nur leid tun.
So manches Mal ließ sie mich auch nicht früher gehen was natürlich meine beiden Fahrkollegen (von denen ich abhängig war – und das wusste sie und es war auch mit ihr anfangs besprochen das solche Situationen eintreten können und sie sagte damals das sei okay) verärgerte, denn sie hatten oftmals schon Termine die dadurch gefährdet wurden.

Das ich schadenfroh vor mich hingrinsen konnte, wenn ich in den 2 Wochen in anderen Abteilungen dort hin musste und die Damen mit verzweifelten Gesichtern hinter dem ScanPC sitzn sah muss ich nicht erwähnen oder? 😉
Ich hatte Ihnen offenbar das Zeitlimit zu niedrig gelegt – und das obwohl ich für meine Verhältnisse langsam arbeitete (und zwischendurch oft und wirklich viel im Internet surfte), aber ich musste meine Zeit ja nicht mit Frühstück und lästern verbringen – es war mir quasi ein innerer Reichsparteitag ein inneres Fest 😀

Uff jetzt wurde das viel länger als gedacht und es damit auch viel später als geplant, also husch husch ins Bettchen sonst muss Herr Weber morgen zu lange auf meine Gedanken zu seiner Bürokratie warten.

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Wohl nur ein Traum … aber ein schöner ;)

Eigentlich steckt meine Nase in Büchern für die Uni, aber diverse Forenbeiträge und auch locker hingeblubberte Tweets ließen meine Gedanken wieder in die Vergangenheit reisen und dabei keimte ein Traum auf :-).

Ich fände es geradezu phänomenal wenn irgendwelche Tauschticketler ihr eigenes Tauschnetzwerk aufbauen könnten, ich glaube allerdings das es schwierig sein dürfte dort die Menschen zu finden die zu so etwas in der Lage wären. Ich hab leider, leider von sowas gar keine Ahnung. Und die meisten TTler die mir bisher im Forum begegneten sind wohl auch nicht dazu in der Lage – schade irgendwie …

Und wenn ihr jetzt denkt „die spinnt“ kann ich das sogar verstehen, aber ich hab sowas schon mal erlebt. Ich war einige Jahre Mitglied der Community von GMX – gimix – und im Dezember wurde plötzlich angekündigt das die Community wg. Einsparungen geschlossen wird zum Januar. Damals setzten sich eine Handvoll Leute hin und programmierten einen Ersatz – ximig – der stand innerhalb weniger Wochen und konnte betagetestet werden. Die Aussicht dann eine neue Heimat zu haben reichte schon aus um relativ viele Leute bei der Stange zu halten und es kehrten auch einige nach der anfänglichen Zersplitterung in 3-5 andere Communities in den ximig Schoß zurück.

Wird wohl in diesem Fall nicht so möglich sein … aber träumen darf frau ja 😉

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Geballte Kompetenz II

Ja, ich war dann tatsächlich letzten Samstag an der Unibibliothek – obwohl die Fahrstühle außer Betrieb waren und ich das ja immer dank das UB-Blogs wusste. Ich hatte 3 Bücher bereits vorbestellt die nur abgeholt werden mussten und wollte eigentlich noch 2 weitere ausleihen. Das Ende der Hausarbeit steht schließlich am 30. an.

Ich bin also hingefahren in dem Glauben das es ja nicht so schwierig sein kann mir zumindest die vorbestellten Bücher vor die Tür zu bringen, schließlich klappt das auch umgekehrt wenn ich Bücher abgebe und einer der dort arbeitenden HiWis sagte auch schon mal „ach hätte ich gewusst das du nur was abholen willst hätte ich es dir einfach gebracht“.

Zuerst das Gute: Die Busrampe funktionierte 🙂
Und ich habe tatsächlich die Eingangstür von dem verlegten Eingang gefunden. Außen war sogar eine Klingel montiert, stand „Lesesaal“ drauf (wie auch am alten Eingang). Okay, es war ein bisschen ungünstig das es an der Stelle bergauf geht und direkt vor der Klingel ein Halteverbotsschild stand… die Klingel war auch ziemlich hoch angebracht, aber das ging ja wahrscheinlich nicht anders.
Vorweg noch eine Anmerkung: Die Straße die unmittelbar vor der Eingangstür verläuft hat relativ hohes Verkehrsaufkommen, alle 5 Min ein Bus, immer wieder Autos und auch LKW von der Renovierung der Uni (Gebäude auf der anderen Straßenseite), es ist also relativ laut dort.

Ich stelle den Rollstuhl so das er nicht rutscht und nicht zu sehr im Weg steht für die Passanten während ich mich nach der Klingel strecke – sogar erwischt 😉
Unimensch: Ja
ich: Ich muss in die Ausleihe
Unimensch: (sagt irgendwas was absolut nicht verständlich war)
Ein Bus fährt vorbei – dicht gefolgt von einem LKW …
Unimensch wieder weg von der Gegensprechanlage.
Ich glaube ja an das Gute und dachte er käme nun wohl nach unten weil er verstanden hat das ich a) was brauche und b) nicht sinnvoll mit ihm kommunizieren kann

Ich warte … und warte … sicher 5 Minuten … ich klingele nochmals (vorher gekuckt ob der Bus weg ist)
Unimensch: „ja?“
ich: ich muss immer noch in die Ausleihe
Unimensch: (sagt irgendwas was auf Grund der fehlenden Lautstärke der Gegensprechanlage unverständlich ist) … Aufzüge gehen nicht … (erneut unverständliches
ich: äh ja und was heißt das jetzt? Ich kann kein Buch abholen das ich brauche oder wie?
Unimensch: nein … (unverständliches)
ich: ich verstehe hier unten absolut nix
Unimensch: …. geht nicht …
ich (mittlerweile verärgert weil ich ihn nicht wirklich verstehe und so nicht richtig kommunizieren kann): heißt das jetzt Rollstuhlfahrer müssen draußen bleiben oder wie? Und meine Hausarbeit schreibt sich dann von alleine??
Unimensch: hängt den Hörer auf
(falls er noch etwas sagte habe ich davon keinen Ton verstanden – mittlerweile kamen ja auch wieder Busse)

Ich war – und bin es auch immer noch – verärgert, nicht weil der Aufzug außer Betrieb war, das war nur eine Kleinigkeit, sondern weil man sich überhaupt nicht bemühte mit mir zu kommunizieren und nicht bemüht war eine irgendwie geartete Lösung zu finden sondern mich einfach mit „geht nicht“ und unverständlichem vor der verschlossenen Tür stehen lässt.
Das gehört sich nicht im Umgang von Menschen, ganz egal ob ich nun Rollstuhlfahrer bin oder Läufer.
Ich kann weder was dafür das die Gegensprechanlage unverständlich leise ist, noch dafür das der Aufzug nicht geht oder dafür das der Lautsprecher der Klingel soweit oben ist das ich davon relativ weit entfernt bin. Ich erwarte aber das man mit mir auf Augenhöhe kommuniziert, so das ich auch tatsächlich kommunizieren kann.
Das ist so kein Service und mE eigentlich ein Unding.

Ich bin dann zum Haupteingang der Bibliothek, dort gibt es sowohl vor der Tür als auch innen drin viele Stufen, hab dann dort ein bisschen rumgestanden um dann jemanden ansprechen zu können der dort eh hineinging damit ich wenigstens die vorbestellten Bücher erhalten kann.
Der Begleiter der Dame die mir meine Bücher holte meinte dann im Gespräch noch zu mir das die HiWis ja ganz schön viel zu tun hätten in der UB … ja, das mag sein allerdings kann ich da weder etwas für noch kann ich etwas daran ändern und Läufer werden ja auch nicht vor die Tür gestellt wenn sie ihr Buch abholen wollen und vorbestellte Bücher rauszubringen dauert jetzt auch nicht länger als wenn sie mir die Tür aufschließen müssten um dann mit mir gemeinsam im Aufzug zu fahren (weil man dazu ja den Schlüssel brauchte bisher).

Diese Woche steht dann der 2. Anlauf an für die nicht vorbestellbaren Bücher – ich bin gespannt ob ich dort überhaupt dran komme und nicht sowieso jmd braucht der sie mir aus dem Regal nimmt bzw. sie dort sogar sucht weil sie zu weit oben stehen.

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